WoAndersKino@Kerwe Rohrbach: Remake, Remix, Rip-Off - Kopierkultur und das türkische Pop-Kino

Deutschland, Türkei 2015 / Regie: Cem Kaya / Dokumentarfilm / 100 min / türk./dt. Original mit deutschen Untertiteln / FSK: 12.

Die türkische Filmindustrie "Yeşilçam" produzierte, begünstigt durch die laxen Urheberrechte der Türkei, tausende Filme, basierend auf europäischen, amerikanischen und indischen Vorbildern. Sie bedienten sich bei Soundtracks und Spezialeffekten, um teils bizarre Versionen bekannter Blockbuster anzufertigen. Immer ein bisschen anders, immer an bisschen an den türkischen Geschmack angepasst. Regisseur Cem Kaya, der mit diesen Filmen aus den türkischen Videotheken in Deutschland aufwuchs, zeichnet in seinem Dokumentarfilm die Kopierpraxis der türkischen Filmemacher von den Anfängen des türkischen Kinos bis hin zu den heutigen Fernsehserien nach.

Vorstellung
  • Sa, 18.07.26
    21:30
    Open Air, Eintritt frei!
Es ist keine vorherige Anmeldungen nötig, kommt einfach vorbei. Die Filme beginnen bei ausreichender Dunkelheit. Wir freuen uns auf euch!

In Kooperation mit Stadtteilverein Heidelberg-Rohrbach e.V.

Ort: WoAndersKino@KERWEPLATZ

  Kerweplatz Rohrbach, Achim-von-Arnim-Straße, 69126 Heidelberg

Immer im Herbst findet traditionell die Rohrbacher Kerwe statt. Schauplatz ist natürlich der Kerweplatz. Im Zentrum von Alt-Rohrbach lockt das Fest, das eine Art Dorffest mit Zelten, Live-Musik, kühlen Getränken und gutem Essen ist, Jung und Alt an. Als Rohrbacher*innen gibt es kaum die Möglichkeit die Kerwe nicht zu kennen. Aber sicher viele andere Menschen erinnern sich an die Kerwe, Kirmes, Kirbe, Kerb oder welchen Namen auch immer die Kirchweih an anderen Orten trägt aus Kindertagen: Box-Auto fahren, Zuckerwatte kaufen oder einfach nur zwischen den auf Bierbänken sitzenden Erwachsenen herumrennen. Wie schon in den letzten Jahren freuen wir uns wieder an den Kerweplatz in Rohrbach zu kommen.


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Die türkische Filmindustrie "Yeşilçam" produzierte, begünstigt durch die laxen Urheberrechte der Türkei, tausende Filme, basierend auf europäischen, amerikanischen und indischen Vorbildern. Sie bedienten sich bei Soundtracks und Spezialeffekten, um teils bizarre Versionen bekannter Blockbuster anzufertigen. Immer ein bisschen anders, immer an bisschen an den türkischen Geschmack angepasst. Regisseur Cem Kaya, der mit diesen Filmen aus den türkischen Videotheken in Deutschland aufwuchs, zeichnet in seinem Dokumentarfilm die Kopierpraxis der türkischen Filmemacher von den Anfängen des türkischen Kinos bis hin zu den heutigen Fernsehserien nach.

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